Die Heilkraft der Pflanzen

Schon vor tausenden von Jahren fanden die Menschen heraus, dass es bestimmte Pflanzen und Kräuter gibt, die der Gesundheit zuträglich sein können. Im Mittelalter wurde die Pflanzenheilkunde jedoch verteufelt und Frauen als Hexen abgestempelt, die diese Kunst ausübten. Zum Glück ist diese Zeit vorbei und wir können uns heute die ganze Heilkraft der verschiedensten Pflanzen zunutze machen. Sogar in der heutigen Medizin spielen bestimmte Pflanzenteile noch immer eine große Rolle, bieten sie doch oft eine Alternative zu den Methoden der modernen Wissenschaft.

Heilkraft der Pflanzen: Die Natur bietet eine große Artenvielfalt

heilkraft der pflanzen kamille

Heilkraft der Pflanzen: Die Kamille hilft bei Erkältungen. (c) Vernea N. / pixelio.de

Doch welche Heilkraft der Pflanzen wirkt gegen was? Mit Löwenzahn wird zum Beispiel häufig Rheumapazienten geholfen, der Brennessel wiederum ist gegen Stoffwechselstörungen hilfreich und die Schlüsselblume gegen Husten. Die Mehrheit der Pflanzen sind wenn überhaupt nur Heilkräftig, und haben keine gefährlichen Nebenwirkungen, dennoch lieber einen Rat vom Apotheker einholen.
Klar ist: Man sollte sich vorher genauestens darüber informieren, bevor man selbst mit der Heilkraft der Pflanzen herumprobiert. Denn die bereits verschriebenen Medikamente des Arztes haben nämlich schon die richtigen Dosierungen, die in Verbindung mit Heilpflanzen auch eine schädliche Wirkung entfalten kann.
Zudem ist die Wirkung der Heilstoffe nicht immer gleich stark, verschiedene Faktoren spielen dafür eine Rolle. Zum Beispiel hängt die Wirkung der Heilkraft der Pflanzen vom Klima, dem Boden, der Erntezeit oder der Art, wie die Pflanzen getrocknet wurden, ab.

Tipps zum Pflanzensammeln

Hier noch ein paar Tipps zum genauen Sammeln der Pflänzchen mit Heilkraft:

  • nie geschützte Pflanzen sammeln
  • darauf achten, dass die Pflanze am Wuchsort in größeren Mengen vorkommt
  • alle gesammelten Pflanzen mit Sorgfalt trennen
  • einen schattigen und luftigen Platz zum Trocknen aussuchen
  • wenn Sie die Pflanzen auf der Heizung trocknen, nie über 36° erwärmen (vorallem nicht stark duftende Pflanzen)
  • die Pflanzen nach der Trockenlagerung in Papiertüten oder Gläsern aufbewahren (die Beschriftung nicht vergessen)
  • regelmäßig auf Bakterien bzw. Ungeziefer und Schimmel prüfen

Auch eine schöne Wohnung fördert das Wohlbefinden – die Tipps von duessellink.de:

Submit a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Hintergrundbild: (c) Domino / pixelio.de