Einen Nutzgarten anlegen – Tipps und Tricks

In der heutigen Zeit, in der die richtige Ernährung eine immer größere Rolle spielt, lohnt es sich einen Nutzgarten anzulegen. Dieser hat den Vorteil, dass man sich sicher sein kann, dass eigene Erdbeerpflanzen oder Gemüse nicht mit Chemikalien oder Konservierungsstoffen belastet und von vielen Lebensmittelskandalen unbehelligt ist. Außerdem kann man selbst aussuchen, was frisch vom Beet auf den Teller kommt.

Anbaufläche für den Nutzgarten anlegen

nutzgarten anlegen: kohlrabis gehören auch dazu

Beim Nutzgarten anlegen darfman Kohlrabis nicht vergessen. (c) Erika Hartmann / pixelio.de

Um abzuschätzen wie viel Saatgut man für die neue Saison benötigt, sollte man zunächst die Lage und Größe der Beete festlegen. Damit beginnt man am besten schon im Winter, damit man keinen Saattermin verpasst. Dazu zeichnet man am besten einen Grundriss seines Gemüsegartens auf. Als Regel gilt- nicht breiter als 1,30 Meter, sodass man ohne Probleme auch noch die Beetmitte erreichen kann. Für die Wege dazwischen sollte man mindestens 30 cm einplanen. Zusätzlich den Kompost nicht vergessen!

Fruchtfolge der Gemüsearten

Einen Nutzgarten anlegen bedeutet auch immer aus dem riesigen Angebot an Sorten das Richtige für sich herauszusuchen. Hierbei lohnt es sich ruhig das teurere Saatgut zu kaufen, da es widerstandsfähiger ist und in der Regel eine bessere Qualität erwarten lässt. Wichtig ist auch die Fruchtfolge zu planen: Es kommt auf ein gesundes Nacheinander an, damit nicht nur das Krankheits- und Schädlingsrisiko vermindert wird, sondern auch die Nährstoffe im Boden besser erhalten bleiben.

Beim Nutzgarten Anlegen empfindliche Pflanzenfamilien beachten

Normalerweise lautet die Regel, dass in keinem Beet zwei Jahre hintereinander an derselben Stelle die gleiche Gemüseart angebaut werden darf. Dies verschärft sich bei sogenannten Hauptkulturen wie Hülsenfrüchten jedoch noch. Sie brauchen eine lange Zeitspanne für ihr Wachstum und sollten nur alle drei Jahre im selben Beet angepflanzt werden. Außerdem sollte man hier besonders die Bodenfruchtbarkeit beachten. Manche Gemüsesorten sind stark bedürftig was den Nährstoffbedarf betrifft, wie Sellerie. Andere sind weniger bedürftig und anpassungsfähiger. Es gibt aber auch Pflanzen, die sich besonders günstig auf die Bodenfruchtbarkeit auswirken, wie z.B. die Kartoffel. Alles in allem ist eine gute Planung für das Gelingen eines Nutzgartens unabdinglich.

Gartentipps von duessellinks.de

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Hintergrundbild: (c) Domino / pixelio.de