Clematis schneiden – Tipps und Tricks

Die Clematis oder Waldrebe ist eine ausgesprochene Pflanzenschönheit und in beinahe allen heimischen Gärten zu finden. Es gibt rund 300 verschiedene Arten, am beliebtesten sind die kletternden und rankenden Sorten, deren Stängel sich an Nachbarpflanzen, Spalieren, Zäunen, Pergolen oder anderen Stützen entlang winden. Häufig werden Clematis-Hybriden gepflanzt, die es sehr großblütig und in verschwenderischer Farbvielfalt gibt. Trotz ihrer Zartheit ist die Clematis eine robuste und nicht sehr anspruchsvolle Gartenpflanze, die an vielen Standorten gedeiht, wenn man sich für die richtige Sorte entscheidet. Die Kunst des richtigen Schneidens einer Clematis Die Clematis zu schneiden ist genauso wichtig wie der richtige Standort und das richtige Einpflanzen. Weil es bei den Waldreben unterschiedliche Blüte-Zeiten gibt, muss auch das Clematis schneiden zu unterschiedlichen Zeiten vorgenommen werden. Es gibt im Allgemeinen drei Schnittgruppen: 1. Frühjahrsblüher, 2. Frühsommerblüher und 3. Sommerblüher. Clematis schneiden bei Frühjahrsblühern Die Frühjahrsblüher entwickeln ihre Hauptblüte im April und Mai. Diese Arten werden kaum zurück geschnitten. Nach der Blüte entfernt man ausschließlich die abgestorbenen Pflanzenteile. Nur wenn die Pflanze zu groß wird, sollte sie gekürzt und ausgelichtet werden. Das geschieht bestenfalls sofort nach der Blütezeit, weil die im Frühling blühenden Clematis-Arten am Vorjahrestrieb blühen. Würde man solche Arten im Herbst schneiden, blühen sie im Frühjahr nicht. Schneidet man einen Trieb weit unten ab (10 bis 15 cm über dem Boden), bildet sich ein neuer Trieb und so lässt sich beim Clematis schneiden die Pflanze verjüngen. Clematis schneiden bei Frühsommerblühern Die Frühsommerblüher, die im Mai/Juni blühen, haben fast alle eine Nachblüte im Spätsommer. Weil diese Clematis-Arten am Neutrieb (Diesjahrestrieb) blühen, sollten sie im November/Dezember zurück geschnitten werden. Ideal ist ein Rückschnitt um etwa ein Viertel oder bei Bedarf auch ein Rückschnitt bis zur Hälfte. Außerdem gehört zum Clematis schneiden immer auch das Entfernen schwacher Zweige. Alle 4 bis 5 Jahre empfiehlt sich ein starker Rückschnitt zur Verjüngung der Pflanze. Dabei bleiben nur 30 bis maximal 50 cm der gesamten Pflanze stehen. Clematis schneiden bei Sommerblühern Auch die Sommerblüher unter den Clematis blühen ausschließlich am diesjährigen Holz. Man kann sie im Spätherbst oder Anfang des Winters, aber auch noch im zeitigen Frühjahr verschneiden. In Regionen mit härteren Wintern ist das Clematis schneiden im Frühjahr bei diesen Arten günstiger, weil die alten Triebe ein guter Winterschutz sind. Fazit: Das Clematis schneiden ist ganz einfach, wenn man weiß wie und wann es machen soll. Jetzt gibt es keine Ausrede mehr, keine schöne Clematis im Garten zu haben! Weitere Haus- und Garten-Tipps Einfamilienhaus bauen heißt sorgfältig planen Betonplatten – Die neue Art der Terrassengestaltung Tipps zum Terrasse anbauen – Pflastersteine &...

Die Heilkraft der Pflanzen

Schon vor tausenden von Jahren fanden die Menschen heraus, dass es bestimmte Pflanzen und Kräuter gibt, die der Gesundheit zuträglich sein können. Im Mittelalter wurde die Pflanzenheilkunde jedoch verteufelt und Frauen als Hexen abgestempelt, die diese Kunst ausübten. Zum Glück ist diese Zeit vorbei und wir können uns heute die ganze Heilkraft der verschiedensten Pflanzen zunutze machen. Sogar in der heutigen Medizin spielen bestimmte Pflanzenteile noch immer eine große Rolle, bieten sie doch oft eine Alternative zu den Methoden der modernen Wissenschaft. Heilkraft der Pflanzen: Die Natur bietet eine große Artenvielfalt Doch welche Heilkraft der Pflanzen wirkt gegen was? Mit Löwenzahn wird zum Beispiel häufig Rheumapazienten geholfen, der Brennessel wiederum ist gegen Stoffwechselstörungen hilfreich und die Schlüsselblume gegen Husten. Die Mehrheit der Pflanzen sind wenn überhaupt nur Heilkräftig, und haben keine gefährlichen Nebenwirkungen, dennoch lieber einen Rat vom Apotheker einholen. Klar ist: Man sollte sich vorher genauestens darüber informieren, bevor man selbst mit der Heilkraft der Pflanzen herumprobiert. Denn die bereits verschriebenen Medikamente des Arztes haben nämlich schon die richtigen Dosierungen, die in Verbindung mit Heilpflanzen auch eine schädliche Wirkung entfalten kann. Zudem ist die Wirkung der Heilstoffe nicht immer gleich stark, verschiedene Faktoren spielen dafür eine Rolle. Zum Beispiel hängt die Wirkung der Heilkraft der Pflanzen vom Klima, dem Boden, der Erntezeit oder der Art, wie die Pflanzen getrocknet wurden, ab. Tipps zum Pflanzensammeln Hier noch ein paar Tipps zum genauen Sammeln der Pflänzchen mit Heilkraft: nie geschützte Pflanzen sammeln darauf achten, dass die Pflanze am Wuchsort in größeren Mengen vorkommt alle gesammelten Pflanzen mit Sorgfalt trennen einen schattigen und luftigen Platz zum Trocknen aussuchen wenn Sie die Pflanzen auf der Heizung trocknen, nie über 36° erwärmen (vorallem nicht stark duftende Pflanzen) die Pflanzen nach der Trockenlagerung in Papiertüten oder Gläsern aufbewahren (die Beschriftung nicht vergessen) regelmäßig auf Bakterien bzw. Ungeziefer und Schimmel prüfen Auch eine schöne Wohnung fördert das Wohlbefinden – die Tipps von duessellink.de: Mit dem Vogel Bad den Garten beleben Beim Einfamilienhaus bauen kann man seine Träume verwirklichen Mit den richtigen Sylt Immobilien kann man auch im Urlaub richtig...

Obst aus eigenem Garten

Frisches und gesundes Obst ist gerade an heißen Sommertagen ein wahrer Genuss. Es gibt kaum etwas Besseres, als die appetitlichen Vitaminlieferanten direkt von Erdbeerpflanzen oder Baum zu kosten. Doch leider sinkt die Zahl der Privatgärten mit eigenem Obstanbau immer weiter. Viele Haus- und Gartenbesitzer vermuten einen großen Aufwand hinter der Zucht der leckeren Früchte und Beeren. Aber es lohnt sich durchaus für das ein oder andere Pflänzchen etwas Zeit aufzubringen. Zum Obst gehören nicht nur kleine Erdbeerpflanzen, sondern auch richtige Obstbäume Bevor man sich einen Obst Baum für den heimischen Garten zulegt, sollte man etwas Recherche betreiben und sich gut über die unterschiedlichen Sorten informieren. Denn nicht jeder Kirschbaum, Apfelbaum oder alle Erdbeerpflanzen haben die gleichen Pflegebedürfnisse. Verschiedene Sorten blühen und reifen zu unterschiedlichen Zeiten. Augen auf beim Obst Baum-Kauf Zudem gibt es Obstsorten, die entweder selbstfruchtend sind, oder für die Fruchtbildung einen Partner benötigen. Man sollte sich daher genaue Informationen einholen, welche Fruchtpartner geeignet sein könnten. Ein weiteres Kriterium, das nicht unwichtig ist, ist die Wuchsform der Obstbäume, die die endgültige Größe des Baumes bestimmt. Es existieren zum Beispiel Halb- und Hochstämme, Spindeln und Buschbäume und Zwerg- und Säulenformen. Teilweise werden die Bezeichnungen jedoch synonym verwendet, daher sollte man beim Erwerb einer Pflanze genauer hinschauen. Tipps zur reichen Obst Ernte Tipps zum Pflanzen: Für die meisten Obstsorten ist der Herbst die beste Zeit zum Pflanzen, da der warme Boden eine sehr gute Voraussetzung zum Einwurzeln bietet. Der optimale Boden ist Humus. Relativ nährstoffreich, frisch und gut durchlässig, denn Staunässe vertagen die Pflanzen nur bedingt. Bei der Bepflanzung mit Obstbäumen, sollte man beachten, dass die Baumscheibe frei bleibt und gut gemulcht wird. Auch Beerensträucher sollten im Wurzelbereich bei Möglichkeit freiliegen. Himbeeren und Brombeeren neigen zur Bildung von Ausläufern und sollten daher mit einer Wurzelsperre bedacht werden. Eine leckere Auswahl: Die leckeren Vitaminbomben aus dem eigenen Garten eignen sich nicht nur zum frischen Verzehr. Wer einen leckeren Kuchen mit fruchtigen Erdbeeren genießen möchte, sollte sich unbedingt Erdbeerpflanzen zulegen. Diese Homepage bietet einen guten Überblick über verschiedene Erdbeersorten. Obst schmeckt nicht nur gut, sondern hält auch fit „Fitmacher“ wie rote Johannisbeeren und Stachelbeeren eignen sich genauso wie die Früchte von Erdbeerpflanzen perfekt zur Herstellung von schmackhafter Marmelade und aus dem Saft der schwarzen Johannisbeere kann ein wunderbar herzhaftes Gelee gekocht werden. Zudem sollten klassiker wie Apfel- oder Kirschbäume den eigenen Garten schmücken, da die tollen Früchte voller Vitamine stecken und sich hervorragend zum Backen eignen. Zusätzlich besitzen viele Obstsorten und sogar die Erdbeerpflanzen im Allgemeinen aufgrund zahlreicher Vitamine eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus. Die Heilkraft der Pflanzen ist etwas, das der Mensch bereits seit Jahrtausenden nutzt und erforscht. Gartentipps auf duessellinks.de Einen Nutzgarten anlegen – die Vorteile des eigenen Gartens Ein Vogel Bad bringt Gezwitscher in den eigenen...

Hintergrundbild: (c) Domino / pixelio.de