Fenster und Wohnen

Die eigene Wohnung ist der letzte Rückzugsort für den gestressten Menschen: Hier findet er die Ruhe und die Entspannung, die er braucht, wenn er von seinem anstrengenden Job nach Hause kommt. Dementsprechend sollte man sich seine Wohnung auch zu einem Ort machen, an dem man sich wohlfühlt. Das geht schon mit einigen ganz einfachen Tricks:

Kleine Wohn- Ideen mit großer Wirkung: Fenster & Co.

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Schöne Fenster machen jedes Haus einladender. (c) Ilse Dunkel / pixelio.de

Schöne Bilder, warme Farben, und bequeme Stoffe machen die eigene Wohnung zu einem kuschligen Plätzchen, sodass man gerne nach Hause kommt. Nicht zuletzt tragen auch die richtigen Fenster zum Wohlbefinden bei (Informationen rund um’s Fenster finden Sie auf der Homepage von rekord.). Durch große, doppelverglaste Fenster kommt viel Sonnenlicht in die eigene Wohnung, was dabei hilft, den angefangenen Tag von Beginn an zu genießen. Positiver Nebeneffekt von neuen Fenstern: Durch verbesserte Technologien sind moderne Fenster wesentlich energieeffizienter und zaubern somit nicht nur beim Blick nach draußen, sondern auch beim Anblick der Heiz-Rechnung ein Lächeln auf’s Gesicht.

Einrichtungsstile und Deko-Tipps

Die Welt der Inneneinrichtung ist komplex: Es gibt unzählige Stile, nach denen man seine Wohnung einrichten kann. Oft haben Menschen unterschiedliche Stile kombiniert und eine ganz neue Einrichtungsart kreiert. Deshalb folgt nun ein Überblick über die wichtigsten Stile und deren Merkmale:

Der Landhausstil

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Antike Behälter gehören zum Landhausstil. (c) Marianne J. / pixelio.de

Der wichtigste Aspekt dieses Stils versteckt sich schon im Namen: “Land”. In den letzten Jahren hat sich dieser Trend entwickelt, der die Menschen zum ländlichen Wohnen anhält. Da sich nicht jeder Normalbürger eine Landhausvilla samt Einrichtung leisten kann, gibt es zahlreiche Ideen, wie man den ländlichen Look in die eigenen vier Wände bringt – selbst wenn man in der Stadt wohnt.
Prägend für den Landhausstil ist die Verwendung von natürlichen Baumaterialien. Holz, Rattan, Keramik und Ton sind typisch für den Landhausstil. Gleiches gilt für rauhe Stoffe wie Baumwolle, Leinen oder Leder, die farbliche Akzente setzen. Farblich sind beim Landhausstil nämlich vor allem Braun-, Pastell- und Beige-Töne angesagt.
Mit dem Einsatz dieser Farben kann man am einfachsten den Landhausstil nach Hause holen: Mit pastellfarbenen Vorhängen, die aus Leinen gewebt wurden, sind die Fenster zum Beispiel ganz im Landhausstil verkleidet.

Der mediterrane Stil

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Boden im mediterranen Stil. (c) Rainer Sturm / pixelio.de

Der mediterrane Stil versucht die Wohnbegebenheiten zu kopieren, die viele Wohnungen am Mittelmeer aufweisen. Weil es am Mittelmeer sehr viele verschiedene Kulturen gibt, sind die Stile je nach Region natürlich anders ausgeprägt. Dennoch gibt es zwei verbindende Elemente: Das Meer und die Olive, genauer gesagt das Olivenholz. Aus diesem Material sind oftmals die Möbel dieses Einrichtungsstils zusammengebaut. Genauso gehört Flechtwerk aus Korb und Rattan zu diesem Stil wie Terracotta.
In vielen mediterran eingerichteten Häusern findet sich auch auffallend viel Marmor wieder, der nicht nur an den Wänden oder im Boden verbaut ist, sondern auch in den Möbeln.
Farblich legt sich der mediterrane Stil vor allem auf Ockertöne fest. Doch auch Orange- und Rot- sowie Gelb-Töne dürfen in der mediterranen Farbpalette nicht fehlen.
Für den Stil stehen auch lichtdurchflutete Räume, die nicht durch Vorhänge vor dem Fenster verdunkelt werden. Dennoch findet man in vielen mediterranen Häusern Holzläden vor dem Fenster, damit die Sonne nicht bei der Siesta stört.

Der maritime Stil

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Ein Rettungsring unter dem Fenster passt zum maritimen Stil. (c) Bredehorn J. / pixelio.de

Was sich hinter dem maritimen Stil verbirgt, dürfte klar sein: Dieser Stil ist sehr mit der Seefahrt und dem Meer verbunden. Dementsprechend orientieren sich auch die Farben des Einrichtungsstil an der Seefahrt: Der Stil wird dominiert von gut zu unterscheidenden Farben wie Blau, Weiß und Rot. Auch ein klares Gelb oder ein sattes Grün passen sehr gut zu dem Einrichtungsstil.
Ein toller Tipp für die maritim eingerichteten Fenster sind Messing-Leuchten, die im Dunkeln mit einem Teelicht erhellt werden können. Sie zeigten schon früher den Seeleuten den Weg nach Hause.

Der Retro-Stil

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Die Retro Tapete bringt den Look nach Hause. (c) Andi Blum / pixelio.de

Der Retro-Stil rollt schon wieder langsam aus, ist aber nach wie vor noch bei vielen Leuten beliebt. Der Retro-Stil kopiert die Einrichtung der 60-er und 70-er Jahre und legt einen modernen Filter über die Möbel, Tapeten und Farben. So definiert sich der Stil nach wie vor über ungewöhnliche Möbel-Formen, ausdrucksstarke Farben und gewagte Entwürfe. Die Möbel bestehen aus opulenten Polstern und Teakholz-Elementen.
Eine typische Form ist zum Beispiel der Nierentisch, der in knalligen Farben wie Orange oder Rot gestaltet wird – genauso wie der geschwungene Cocktailsessel.
Der Retro-Look beinhaltet jedoch nicht nur knallige Farben, sondern bedient die gesamte Farbpalette bis hin zu gedeckten Pastelltönen. Erlaubt ist also, was gefällt.
Beim Retro-Look fällt vermutlich vielen Menschen sofort die bunte Gardine mit den konzentrischen Kreisen ein, die früher jedes Fenster im Wohnzimmer schmückte. Diese gibt es auch heutzutage wieder in allen möglichen Farben und Formen – so werden auch die PVC Fenster in die 70-er Jahre zurückgeholt.

Auf die richtige Kombination kommt es an

In Sachen Möbel ist es nicht nur wichtig, auf bequeme Stücke zu achten, sondern sie auch in Form und Farbe aufeinander abzustimmen: Zum Wohlfühlen bieten sich für die meisten Menschen immer warme Töne wie Orange, Rot oder auch dezentes Gelb an. Dementsprechend sollte man auch seine Einrichtung wählen: Zu einer roten Wand passt beispielsweise ganz hervorragend ein beiges Sofa.
Richtig gemütlich wird die eigene Wohnung dann mit passenden Accessoires: Ein kuschliges Kissen oder eine weiche Decke für das Sofa steigern den Wohlfühl-Wert der Wohnung deutlich. Für die dunkle Jahreszeit empfiehlt es sich, statt des Lichts Kerzen anzuzünden, da sie ein angenehmeres Licht verbreiten, das beim Entspannen hilft.
Doch wie bei vielen anderen Dingen im Leben gilt: Es gibt viele Geschmäcker, deshalb sollte man verschiedene Stile ausprobieren und selbst entscheiden, bei welchem man sich am wohlsten fühlt.

Was bleibt?

Die Quintessenz dieses Beitrags ist also: Es gibt viele Einrichtungsstile und Stilrichtungen, den richtigen Stil für sich und seine Wohnung muss man selbst finden.
Hat man sich für eine Inneneinrichtung entschieden, hat man ein Grundgerüst geschaffen: Die Farbe zum Wohlfühlen ist an der Wand, bequeme Sitzmöglichkeiten sind gekauft und an die richtige Stelle gerückt und durch Holzfenster, die man auf www.rekord-online.de bewundern kann, blickt man nach draußen.
Auf dieses Grundgerüst kann man nun aufbauen: Mit der richtigen Deko kann man sein Zuhause noch gemütlicher machen. Ein schönes Gemälde an der Wand oder farblich passende Gardinen vor dem Fenster runden das Wohlfühl-Heim noch einmal etwas ab.
Das Schöne daran: Steht die Basis-Inneneinrichtung, kann man die Deko variieren, wie man möchte. So lassen sich die Accessoires zum Beispiel je nach Jahreszeit austauschen oder auch komplett ersetzen, wenn sie nicht mehr gefallen. So fühlt man sich auch auf lange Sicht in den eigenen vier Wänden zuhause.

Hintergrundbild: (c) Domino / pixelio.de